Black Swan, white Swan oder ein ganz normaler Mensch. Woran Frauen zerbrechen

Einige Gedanken zum Film “Black Swan”.

 

 

Kein weißer Schwan sein.

Kein schwarzer Schwan sein.

Vielleicht ein grauer Schwan.

Vielleicht eine Ente.

Im Zweifelsfall zum Schwein werden.

 

Für mich war das ein (kein besonders guter) Film über Fremdbestimmung und Unfreiheit. Versklavung  und “Vergewaltigung” durch die Mutter, die die Werte dieser Gesellschaft repräsentiert, obwohl sie selbst an ihnen zerbrach, und durch den “Chef” (patriarchale Gewalt, Missbrauch). Heldin geht an den widersprüchlichen Erwartungen unserer Gesellschaft an Frauen zugrunde. Frauen werden mit der Polarisierung des Frauenbildes (in “Heilige” und “Hure”) diszipliniert und aufeinander gehetzt. Manche gehen daran zugrunde.

Für mich ging es also hauptsächlich um Fremdbestimmung – Selbstbestimmung.

Für andere, für junge Mädchen und Menschen war das u.a. ein Film über:

Kontrolle  – Loslassen

Zwang zur Perfektion – Mut zum Unperfekten

Emotionalität – Rationalität.

 

Das kann natürlich auch allgemeinmenschlich gelesen werden, es gilt nicht nur für Frauen. Übertriebene Kontrolle lähmt. Perfekt sein wollen führt zum Totsein.

Jeder findet in künstlerischen Werken bekanntlich vor allem das, was ihn selbst bewegt.

 

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